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Einsatzprotokoll für Sanitätsdienst und First Responder

Hilfeleistungen dokumentieren, solange der Einsatz noch frisch ist.

Saniakte ersetzt das Papierprotokoll durch eine Webanwendung auf Handy, Tablet oder Rechner. Die Dokumentation ist in jeder Stufe vollständig, bis zur ausgefüllten Originalvorlage als PDF. Dienste planen und Einsätze führen kommen als Modul oder mit einer größeren Stufe dazu.

Die Demo öffnet angemeldet und läuft mit erfundenen Daten — bitte keine echten Patientendaten eintragen. Falls die Anmeldung einmal nicht von selbst geschieht: demo@saniakte.de und SaniakteDemo.

Server in Deutschland Eine Organisation je Installation

Ein Auftrag, zwei Bildschirme

Die Leitung im Zelt vergibt einen Auftrag an einen freien Trupp. Der Trupp bekommt ihn als roten Alarm aufs Handy und bestätigt mit einem Tipp. Ob der Auftrag angekommen ist, sieht die Leitung am Auftrag, ohne über Funk nachzufragen.

  1. Leitung im Zelt

    Auftrag mit Stichwort und Ort anlegen, auf „Vergeben“ tippen, Trupp wählen. Am Rechner geht es auch, indem Sie die Karte auf den Trupp ziehen.

  2. Trupp vor Ort

    Der rote Alarm bleibt stehen, bis jemand aus dem Trupp „Übernommen“ tippt. Die Leitung sieht am Auftrag, wer wann übernommen hat. Auf dem gesperrten Bildschirm stehen nur Nummer und Ort.

Alarm an den Trupp gehört zur Einsatzleitung: enthalten in Verband und im Test, als Modul für 5 € im Monat zu Free, Basis und Dienst. Alle Funktionen im Überblick

So sieht die Dokumentation aus

Die Papiervorlage ist richtig, sie scheitert an dem, was danach mit ihr passiert: Handschrift, die keiner entziffert, Durchschläge, die verloren gehen, und Fristen, die von Hand niemand einhält. Saniakte setzt zwei Erfassungsarten, eine Übersicht und ein Archiv mit Frist dagegen, in jeder Stufe und ob im Sanitätswachdienst auf einer Veranstaltung oder als First Responder.

musterverein.saniakte.de
Der einfache Eintrag mit Zeitpunkt, Person, Anamnese, Maßnahmen und Verbrauchsmaterial
Beispieldaten aus einer Installation.

Weg 1: Der einfache Eintrag

Für alles, was in einer Zeile der Übersicht Platz hat: Pflaster, Blase, Kopfschmerztablette. Abgefragt werden Datum und Uhrzeit, Vor- und Nachname, was war und was getan wurde, dazu die Unterschrift des Helfers — genau die Spalten, die auch in der Übersicht Hilfeleistungen stehen.

Fertig in etwa einer halben Minute. Stellt sich später heraus, dass mehr nötig ist, wird der Eintrag zum vollständigen Protokoll erweitert — nichts geht verloren.

Weg 2: Das vollständige Ersthelferprotokoll

Für alles, was ernst ist: Kreislauf, Sturz, Übergabe an den Rettungsdienst. Das Protokoll führt durch alle Felder der Papiervorlage — Einsatzdaten und eingeteilte Helfer, Person, Befund mit bis zu vier Reihen Vitalwerten, Maßnahmen aus festem Katalog, Bilder, Unterschriften, Prüfen und Speichern.

Kein neues Formular, an das sich alle gewöhnen müssen: Saniakte füllt das Ersthelferprotokoll im Layout der mitgelieferten Vorlage aus. Eine eigene Fassung mit Ihrem Stempel lässt sich hinterlegen, wenn sie dieselbe Anordnung hat. Andere Vordrucke werden nicht unterstützt.

Ausgefülltes Ersthelferprotokoll auf der Originalvorlage
Erfundene Angaben. Ankreuzfelder erhalten ein gezeichnetes Kreuz, Unterschriften und Logo werden als Bild eingesetzt.
musterverein.saniakte.de
Übersicht der Hilfeleistungen eines Dienstes
Beispieldaten aus einer Installation.

Übersicht Hilfeleistungen

Je Dienst eine fortlaufend nummerierte Liste im Layout der Vorlage, am Bildschirm und als PDF mit neun Zeilen je Seite. Zeilen aus vollständigen Protokollen sind gekennzeichnet und verlinkt.

Unterschriften auf dem Tablet

Fünf Unterschriften je Einsatz: Richtigkeit, Ablehnung, Kenntnisnahme des Datenschutzhinweises, Empfang, Helfer. Finger und Maus funktionieren gleich. Ist keine Unterschrift möglich, wird der Grund festgehalten statt ein leeres Feld zu drucken.

Löschung nach Fristablauf

Ein eigener Dienst löscht täglich, was fällig ist: Einsatz, PDF, Unterschriften und Protokolllinks. Für die Statistik bleibt eine Zählzeile je Monat, ohne Namen und ohne Kennungen.

Und der Rest

Dienste mit QR-Code zum Einteilen, Fahrzeuge und Verbrauchsmaterial aus eigenen Listen, Dokumente der Organisation, Postfach, Auskunft nach Artikel 15 und ein Änderungsprotokoll.

Alle Funktionen im Einzelnen

Module zu Free, Basis oder Dienst: je 5 € im Monat

Sie brauchen nur eine Funktion? Dann buchen Sie sie zu Ihrer Stufe dazu, ohne Einrichtung und einzeln kündbar. In Verband und im Test ist alles dabei.

Alle Module im Überblick

Dienstplanung

Dienste ausschreiben, Helfer melden sich selbst.

5 € im Monat

Enthalten ab Dienst, buchbar zu Free und Basis

Dienstplanung im Einzelnen

Bericht an den Veranstalter

Nach dem Dienst ein PDF für den Veranstalter: Dauer, Zahl der Hilfeleistungen und der eingesetzten Helfer.

5 € im Monat

Enthalten ab Dienst, buchbar zu Free und Basis

Bericht an den Veranstalter im Einzelnen

Einsatzleitung

Für große Lagen: Aufträge vergeben, Trupps im Blick behalten und ein Logbuch führen, das sich nachträglich nicht mehr ändern lässt.

5 € im Monat

Enthalten in Verband, buchbar zu Free, Basis und Dienst

Einsatzleitung im Einzelnen

Vier Stufen von Free bis Verband, ab 0 € im Monat

Die Dokumentation ist in jeder Stufe vollständig. Mit der Stufe wachsen die Helferkonten und die Funktionen, die schon dabei sind.

Erst ausprobieren? Der Test läuft 60 Tage mit allen Funktionen und bis 50 Helferkonten und endet von selbst. Test starten

Alle Preise und Konditionen

Datenschutz ist eingebaut

Die Anwendung verarbeitet Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Die folgenden Eigenschaften sind Teil des Systems, nicht Sache der Organisation.

Eigene Installation, Server in Deutschland

Wir betreiben die Anwendung für Sie auf einem Server in Nürnberg — jede Organisation in einer eigenen Installation mit eigener Datenbank und eigener Anmeldung. Der Server steht im Rechenzentrum der netcup GmbH, die als unser Unterauftragnehmer nach dem Vertrag zur Auftragsverarbeitung arbeitet. Es gibt keinen gemeinsamen Datentopf und keine Übertragung in eine fremde Cloud.

TLS-Zwang und Härtung

Alle Verbindungen laufen über TLS, HSTS ist gesetzt. Serverlogs werden ohne Query-Strings und ohne Authorization-Header geschrieben, PDF- und Auskunftsantworten mit Cache-Control no-store. Die Datenbank ist an 127.0.0.1 gebunden.

Zehn Jahre, dann Löschung

Die Aufbewahrungsfrist folgt § 630f Abs. 3 BGB, voreingestellt auf zehn Jahre ab dem Tag der Hilfeleistung. Die Frist stellt Ihre Organisation selbst ein; kürzer als zehn Jahre geht es nicht. Gelöscht wird hart, nicht anonymisiert. Jeder Lauf schreibt eine Protokollzeile mit Zähler und Zeitraum, ohne Namen.

Protokoll-Link mit 48 Stunden Gültigkeit

Der Betroffene erhält seine Dokumentation über einen QR-Link ohne Anmeldung. Das Token verfällt nach 48 Stunden und wird danach gelöscht; das PDF selbst bleibt für die Organisation über den Login erreichbar.

Werkzeuge für Betroffenenanfragen

Auskunftspakete für Helfer und für Betroffene lassen sich erzeugen und weitergeben. Läuft die Aufbewahrungsfrist noch, zeigt die Anwendung das Fristende und bietet die Verarbeitungseinschränkung nach Art. 18 DSGVO an, statt die Anfrage stillschweigend abzulehnen. Jede Auskunft wird protokolliert.

Keine Cookie-Banner, kein Tracking

Außer dem Session-Cookie werden keine Cookies gesetzt und keine Tracking-Dienste eingebunden. Impressum und Datenschutzerklärung sind ohne Anmeldung erreichbar und ziehen ihre Angaben aus den Organisationsdaten.

So läuft es ab

Vom Einsatz bis zum fertigen Einsatzprotokoll beim Betroffenen.

  1. 1

    Anmelden und Dienst wählen

    Der Helfer meldet sich mit seinem Konto an. Ein Zurücksetzen des Passworts per E-Mail gibt es nicht; neue Passwörter vergibt die Einsatzleitung.

  2. 2

    Erfassungsart wählen

    Einfacher Eintrag für Pflaster, Kühlpack und Kreislaufschwäche. Vollständiges Protokoll bei Übergabe an den Rettungsdienst, invasiven Maßnahmen, Verletzungen oder abgelehnter Behandlung.

  3. 3

    Unterschreiben lassen

    Betroffener und Helfer unterschreiben direkt auf dem Gerät. Ist eine Unterschrift nicht möglich, wird der Grund erfasst — etwa nicht ansprechbar oder verweigert.

  4. 4

    Protokoll übergeben

    Aus dem Protokoll entsteht das ausgefüllte Original-PDF mit QR-Link. Der Eintrag steht in der Übersicht des Dienstes, die Frist läuft ab diesem Tag.

Ein einfacher Eintrag lässt sich jederzeit zum vollständigen Protokoll erweitern; die erfassten Felder werden übernommen. Der umgekehrte Weg ist nicht vorgesehen, weil dabei erfasste Dokumentation verloren ginge.

Saniakte an einem eigenen Einsatz ansehen

In der Demo wird ein Dienst angelegt, ein einfacher Eintrag und ein vollständiges Protokoll erfasst und das ausgefüllte Original-PDF erzeugt. Bestellt wird in drei Schritten; für Fragen und Fehlermeldungen gibt es das Kontaktformular. Wer lieber direkt schreibt: kontakt@saniakte.de oder 0152 53780358.

Zur Installation gehören die Unterlagen, die eine Organisation für den Datenschutz braucht: Impressum und Datenschutzerklärung mit den eigenen Angaben, Verarbeitungsverzeichnis, technische und organisatorische Maßnahmen, der Vertrag zur Auftragsverarbeitung und die Vorprüfung zur Datenschutz-Folgenabschätzung. Sie sind auf Saniakte zugeschnitten und beschreiben, was die Anwendung tatsächlich tut — die Organisation trägt ihre eigenen Angaben ein und gibt sie frei.

Zur eigenen Installation

Der Kurzname genügt: daraus wird kurzname.saniakte.de. Bei einer eigenen Domain die vollständige Adresse eingeben.

Nur ansehen? Demo öffnen.