Handschrift im Einsatz
Auf dem Knie geschrieben, bei Regen, in Eile. Wer das Protokoll später auswerten oder an den Rettungsdienst weiterreichen soll, muss die Schrift erst entziffern.
Saniakte ersetzt das Papierprotokoll durch eine Webanwendung auf dem eigenen Server. Der einfache Eintrag braucht fünf Angaben, das vollständige Ersthelferprotokoll enthält alle Felder der Papiervorlage und erzeugt am Ende die ausgefüllte Originalvorlage als PDF.
Betrieb auf eigenem Server Eine Organisation je Installation
Die Papiervorlage ist inhaltlich richtig. Sie scheitert an dem, was nach dem Einsatz mit ihr passiert.
Auf dem Knie geschrieben, bei Regen, in Eile. Wer das Protokoll später auswerten oder an den Rettungsdienst weiterreichen soll, muss die Schrift erst entziffern.
Ein Blatt bleibt beim Betroffenen, eines im Ordner, eines geht auf dem Weg dorthin verloren. Fehlt der Durchschlag, fehlt die Dokumentation.
Behandlungsunterlagen sind nach § 630f Abs. 3 BGB zehn Jahre aufzubewahren. Im Papierarchiv muss jemand jedes Jahr aussortieren — und weiß, dass es niemand tut.
Zwei Erfassungsarten, eine Übersicht, ein Archiv mit Frist. Mehr braucht ein Sanitätsdienst zur Dokumentation nicht.
Datum und Uhrzeit, Vor- und Nachname, Anamnese oder Verdachtsdiagnose, Maßnahmen, Unterschrift des Helfers. Genau die Spalten der Übersicht. Dauer etwa 30 Sekunden.
Alle Felder der Papiervorlage in sechs Schritten: Einsatzdaten und Helfer, Person, Befund mit bis zu vier Reihen Vitalwerten, Maßnahmen aus festem Katalog, Unterschriften, Protokoll.
Fünf Unterschriften je Einsatz: Richtigkeit, Ablehnung, Kenntnisnahme des Datenschutzhinweises, Empfang, Helfer. Finger und Maus funktionieren gleich. Ist keine Unterschrift möglich, wird der Grund festgehalten statt ein leeres Feld zu drucken.
Die Werte werden auf die unveränderte Vorlage geschrieben. Ankreuzfelder erhalten ein gezeichnetes Kreuz, Unterschriften und Logo werden als Bild eingesetzt, zu langer Text wird verkleinert statt abgeschnitten.
Je Dienst eine fortlaufend nummerierte Liste im Layout der Vorlage, am Bildschirm und als PDF mit neun Zeilen je Seite. Zeilen aus vollständigen Protokollen sind am Bildschirm gekennzeichnet und verlinkt.
Ein eigener Dienst löscht täglich, was fällig ist: Einsatz, PDF, Unterschriften und Protokolllinks. Für die Statistik bleibt eine Zählzeile je Monat, ohne Namen und ohne Kennungen.
Die Anwendung verarbeitet Gesundheitsdaten nach Art. 9 DSGVO. Die folgenden Eigenschaften sind Teil des Systems, nicht Sache der Organisation.
Die Anwendung läuft auf einem Server der Organisation oder bei einem Hoster ihrer Wahl. Es gibt keine fremde Cloud, an die Einsatzdaten übertragen werden, und keine Weitergabe an Dritte.
Alle Verbindungen laufen über TLS, HSTS ist gesetzt. Serverlogs werden ohne Query-Strings und ohne Authorization-Header geschrieben, PDF- und Auskunftsantworten mit Cache-Control no-store. Die Datenbank ist an 127.0.0.1 gebunden.
Die Aufbewahrungsfrist folgt § 630f Abs. 3 BGB und ist konfigurierbar, voreingestellt auf zehn Jahre ab Anlage des Einsatzes. Gelöscht wird hart, nicht anonymisiert. Jeder Lauf schreibt eine Protokollzeile mit Zähler und Zeitraum, ohne Namen.
Der Betroffene erhält seine Dokumentation über einen QR-Link ohne Anmeldung. Das Token verfällt nach 48 Stunden und wird danach gelöscht; das PDF selbst bleibt für die Organisation über den Login erreichbar.
Auskunftspakete für Helfer und für Betroffene lassen sich erzeugen und weitergeben. Läuft die Aufbewahrungsfrist noch, zeigt die Anwendung das Fristende und bietet die Verarbeitungseinschränkung nach Art. 18 DSGVO an, statt die Anfrage stillschweigend abzulehnen. Jede Auskunft wird protokolliert.
Außer dem Session-Cookie werden keine Cookies gesetzt und keine Tracking-Dienste eingebunden. Impressum und Datenschutzerklärung sind ohne Anmeldung erreichbar und ziehen ihre Angaben aus den Organisationsdaten.
Vom Einsatz bis zum Protokoll beim Betroffenen.
Der Helfer meldet sich mit seinem Konto an. Ein Zurücksetzen des Passworts per E-Mail gibt es nicht; neue Passwörter vergibt die Einsatzleitung.
Einfacher Eintrag für Pflaster, Kühlpack und Kreislaufschwäche. Vollständiges Protokoll bei Übergabe an den Rettungsdienst, invasiven Maßnahmen, Verletzungen oder abgelehnter Behandlung.
Betroffener und Helfer unterschreiben direkt auf dem Gerät. Ist eine Unterschrift nicht möglich, wird der Grund erfasst — etwa nicht ansprechbar oder verweigert.
Aus dem Protokoll entsteht das ausgefüllte Original-PDF mit QR-Link. Der Eintrag steht in der Übersicht des Dienstes, die Frist läuft ab diesem Tag.
Ein einfacher Eintrag lässt sich jederzeit zum vollständigen Protokoll erweitern; die erfassten Felder werden übernommen. Der umgekehrte Weg ist nicht vorgesehen, weil dabei erfasste Dokumentation verloren ginge.
In der Demo wird ein Dienst angelegt, ein einfacher Eintrag und ein vollständiges Protokoll erfasst und das ausgefüllte Original-PDF erzeugt. Anfragen an [KONTAKT-E-MAIL] oder [TELEFON].
Die mitgelieferten Rechtstexte und Betreiber-Dokumente — Impressum, Datenschutzerklärung, Verarbeitungsverzeichnis, technische und organisatorische Maßnahmen, Auftragsverarbeitungsvertrag und DSFA-Vorprüfung — sind Entwürfe. Sie müssen vor dem Produktivbetrieb von einem Juristen oder Datenschutzbeauftragten freigegeben werden. Die Angaben auf dieser Seite sind keine Rechtsberatung.